Der Tag geht damit los, dass die anderen beiden in Persepolis sind und ich den Morgen gemütlich mit Schreiben, Musik und Ausruhen verbringe. Robert steht sowieso erst um 14 Uhr auf und ist damit nur eine Viertelstunde früher als die Soester am Start, die kurz danach nämlich wieder zurück sind.
Ich hatte mein Frühstück beim Aria Fast Food gerade schon, doch die anderen drei gehen dort jetzt Mittag essen, sodass es schließlich schon halb vier ist, als wir eigentlich alle fertig sind, um irgendetwas anzustellen. Arne und ich wollen jedoch eigentlich gerade gar nichts machen außer gemütlich da hocken und ein bisschen Bericht schreiben, also ziehen Mister Calle und Mister Robert alleine los.
Viel fruchtet die Tour jedoch wohl nicht, denn der Eintritt in den Eram Park ist ihnen zu teuer und so schauen sie sich offenbar nur kurz das Grab vom Hafez an. Danach geht es wieder zu viert weiter: Geldwechsel, Internet (das schnellste im ganzen bisherigen Iran!), Wäsche abholen, dann zum Korantor und dort Tee trinken.
Zum Abendessen gehen wir in ein Lokal namens Teen Restaurant, welches im LP empfohlen wird. Der andere Schuppen, Hamam-e Vakil oder so ähnlich, scheint nur tagsüber offen zu haben. Das Essen im Teen schmeckt vorzüglich und ist auch nicht allzu teuer. Dazu kommt, dass wir beim Bestellen sogar übersetzende Hilfe des bestens Englisch und auch ein bisschen Deutsch sprechenden Herrn am Nebentisch bekommen, der dort mit seiner tollen Tehraner Ische und zwei anderen Personen zugegen ist.
Zurück in unserer Heimstraße gehe ich recht bald ins Bett, da ich ziemlich fertig bin, während die anderen drei im Büro des Fast Food Chefs noch ne Flasche Alk leeren.
Wie jetzt? Es hört sich so an, als sei heute nichts passiert? – Stimmt vollkommen!
Und das war auch mal gut so.