Mittwoch, 29. August 2007aus: Rumänien und Syrien 2007
Routenteil: Bucureşti
Servers Wohnblock
Der Tag geht erstmal damit los, dass ich den Verlust meiner Brille bemerke. Ich hatte sie gestern bei der Baustelle (in für mich typischer Weise) auf das Auto gelegt, weil ich den hinteren Sitz freiräumen wollte. Und obwohl ich mir währenddessen noch dachte, dass ich aufpassen müsse, sie dort (ebenfalls typischer Weise, die Malteserunterlagen können ein Lied davon singen, wie sie vom Autodach runterwehten) nicht zu vergessen, tat ich es trotzdem. Ergo: morgendliche Krise.
Parlamentspalast
In Marokko hatte ich mich schon draufgesetzt und der Franz reparierte sie notdürftig. Im letzten Jahr ging sie öfters mal kaputt oder kam abhanden, aber irgendwie lebte sie immer wieder auf. Nun aber ist sie endgütltig weg. Schade, denn sie war immer und überall dabei und ich hatte mich richtig emotional an das Teil gebunden. Aber mei, es wird eh noch Schlimmeres passieren in den nächsten Wochen.
Bukarester Masten – »unterirdisch« ist ein Fremdwort
Den Rest des Tages verbringen wir damit, durch Bucureşti zu latschen, wobei wir gleich mit der Besichtigung des Parlamentspalasts anfangen. Dieser ist nach Fläche und nach Volumen das zweitgrößte Bauwerk der Erde nach dem Pentagon respektive der Chinesischen Mauer. Entsprechend interessant gestaltete sich auch die Führung, obwohl man natürlich von den über 1000 Räumen gerade mal eine Hand voll zu sehen bekommt.
Die Folgen des Kommunismus sind aber nicht nur in diesem Palast, sondern auch im ganzen Rest der Stadt zu sehen. Breite Straßen, denen ganze Wohnviertel weichen mussten, fügen sich wunderbar in das relativ organisierte Stadtbild der ehemals viel orientalischeren Stadt ein. Der Großteil der Leute hier scheint schlechte Erinnerungen an den Kommunismus zu haben, doch man sollte sich mal vor Augen führen, wie es hier sonst aussehen würde.
Im Parlamentspalast
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U-Bahn Piaţa Victoriei
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Piaţa Unirii
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